Schon sehr früh war uns klar, dass wir mit dem Antrieb der DG-1001M Neuland betreten werden. Die elektrische Einspritzung des SOLO 2625, gekoppelt mit dem revolutionären 5-fach Keilriemenantrieb und der dadurch möglichen schwingenden Lagerung des Motors, wird neue Maßstäbe in der Technik und im Komfort der heutigen Selbststarter setzen.
Trotz alledem sind wir seit Jahren für unser allseits geschätztes Sicherheitsdenken bekannt. So war es klar, dass wir auch bei der Entwicklung der DG-1001M verstärkt das System in Richtung Sicherheit entwickeln wollten und weiter entwickeln werden.
Ein wichtiger Aspekt hierbei ist die Funktion der elektrischen Einspritzung. Diese erhält ihre Daten aus einem Drehzahlsensor an der Kurbelwelle, einem Lufttemperatursensor im Ansaugtrakt und einem Drosselklappenpotenziometer. Fällt der Drehzahlsensor aus, würde dies unweigerlich zu einem Stillstand des Motors führen, da die Elektronik nicht genügend Informationen hat, um den Motor weiter zu betreiben.
In Zusammenarbeit mit der Firma Schicke-Electronic, die für uns seit Jahren das bekannte DEI produziert, und der Firma SOLO wird daher nun ein Notlaufsystem entwickelt, welches man bei einer Störung einschalten kann. Dieses System soll ein Weiterlaufen des Motors garantieren, um in jedem Fall einen sicheren Start zu gewährleisten.
Auch hier betreten wir wieder einmal Neuland. So wundert es sicherlich auch nicht, dass es während der Entwicklungen dieses Systems zu Verzögerungen kam.
Jedoch steht für uns jetzt bereits fest, dass jede DG-1001M dieses System standardmäßig erhalten wird. Wir wollen diese Sicherheit nicht als Option verkaufen. Die Möglichkeit von Unfällen vor allem in der Startphase zeigt, dass dieser Punkt unverzichtbar ist.
Im Moment ist der wichtigste Schritt die Ermittlung der Daten für die Elektronik. Der zweite Schritt ist die reibungslose Umschaltung zwischen Normalbetrieb und dem Notlauf-Programm.
Die Bilder zeigen, welchen Stellenwert die Elektronik bei diesem neuen System eingenommen hat. Manch einer hat schon den Vergleich zu modernen Autos gezogen, bei denen ohne dicke Kabelbäume heute auch nichts mehr funktioniert.

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